30. NWRV Indoor-Cup - 1st German RP3 Open am 01.02.2026 in der THG-Halle in Kettwig!

Grandioses Jubiläum! “Deutschlands Ergo-Tempel Nr.1” ist und bleibt die THG-Halle in Essen-Kettwig!
KRG setzt sportliche und organisatorische Glanzlichter! 2. Platz in der Vereinswertung!
Silber und Bronze für Kim Krüger und Julia Stoeber in der Frauenklasse hinter Deutschlands Einer-Fahrerin Alexandra Föster (Meschede). Auch Tom Horstmann (Silber) und Frida Weiler (Bronze) gewinnen in den Juniorenklassen Medaillen. Aus der starken Kinderabteilung starteten 16 Kinder. Emil Padleska (Silber), Paul Henning und Frantisek Faitl ( beide Bronze) landen auf dem Podest. Der Mastersbereich stand dem im nichts nach. Antje Brückner, Oliver Clemens, Nils Wissler und Renato Chavez Torres feiern Siege. Die KRG gratuliert zu den Erfolgen und bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern sowie den Förderern und Sponsoren. Es war großartig! HIER findet ihr alle KRG Ergebnisse.

Kim Krüger (KRG), Alexandra Föster (Meschede) und Julia Stoeber (KRG) im Rennen.

Mit sehr großem Interesse blickte die Ruderwelt am ersten Sonntag im Februar zu uns nach Kettwig. Der Nordrhein- Westfälische Ruder-Verband (NWRV) feierte hier das 30-jähriges Jubiläum seines „NWRV Indoor-Cups“! Als Location dieses Mega-Events diente erneut die THG-Halle, die ihrem Ruf als „Deutschlands Ergo-Tempel Nr1“ mit einer perfekt ausgeleuchteten und beschallten Bühne, zwei Großbildleinwänden und einem enthusiastischen Publikum einmal mehr voll gerecht wurde. Ansonsten hatte der Verband gemeinsam mit uns als Ausrichterteam viel Mut zu Veränderungen, der am Ende belohnt wurde, neue Impulse gab und richtungsweisend für die Zukunft war.

Erstmals kamen die RP3 Ruderergometer aus den Niederlanden, die bei der internationalen Ruderelite längst Einzug gehalten hatten, zum Einsatz. Im Gegensatz zu den statischen Geräten, bei dem das Schwungrad und Stemmbrett feststeht und sich ausschließlich der Rollsitze bewegt, basiert das RP3-System auf einem dynamischen Prinzip, bei dem sowohl Sitz als auch Schwungrad mit dem Stemmbrett beweglich sind. Dieses System kommt dem Rudern im Boot deutlich näher, da sich die gesamte Masse des Athleten ähnlich wie auf dem Wasser relativ zum Boot bewegt.

75m laufen auf den Woodway Curve.

Es gab aber mit den neu eingeführten Run-Row-Run Wettbewerben noch eine weitere gravierende Neuerung. Hier trug man der rasanten Entwicklung im Beach-Sprint-Rowing Rechnung indem man neben den RP3 Ruderergometern noch 8 Woodway Curve Laufbänder in die Halle stellte und einen Parcours aufbaute, wo man 75 Meter laufen, 750 Meter rudern und nochmal 75 Meter laufen musste.  

Um es vorweg zu nehmen, Dank des großartigen Engagements der gesamten Crew um die Mitarbeiter von RP3, Woodway, Movelab, des Schiedsrichter-Teams um Obmann André Ströttchen und unseres Regattateams unter der Leitung von Sybille Meier ist es gelungen, technische Schwierigkeiten kurzfristig in den Griff zu bekommen, alle Ergebnisse im System zu haben und das letzte Rennen 2 Minuten vor der offiziellen Startzeit starten zu können. Dafür zollten die Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainer sowie Zuschauerinnen und Zuschauer großen Respekt und sparten nicht mit Lob und Anerkennung.

Das Teilnehmerfeld der knapp 400 Athletinnen und Athleten, die sich der Herausforderung stellten, war gespickt mit zahlreichen Hochkarätern. Wann immer es der Terminplan von der Meschederin Alexandra Föster und ihrem Trainer Sebastian Kleinsorgen erlaubt, nehmen sie an den Meisterschaften des NWRV, egal ob auf dem Wasser oder auf dem Land, teil. Diesmal passte es in die Saisonvorbereitung der WM 5. im Frauen-Einer des letzten Jahres. Sehr souverän fuhr die 24-jährige mehrfache Junioren- und U23-Weltmeisterin ihr Rennen über die simulierten 2.000 Meter und gewann in grandiosen 6:33 Minuten das Rennen in der Frauenklasse vor den beiden Kettwigerinnen Kim Krüger (6:53 min) und Julia Stoeber (6:55 min).

Alex Föster im Interview mit Boris Orlowski

Die Run-Row-Rund Wettbewerbe in der Mittagszeit zogen die Zuschauer in die Halle und an die Bildschirme des Livestreams. Jeder Athlet musste innerhalb kürzester Zeit den Parcours drei Mal bewältigen. Die ersten beiden Läufe wurden als Timetrials ausgetragen und zusammengerechnet. Der dritte Lauf dann als Finale im 1:1 ausgetragen. Die Finals waren an Spannung nicht zu überbieten. Die Halle tobte und machte ihrem Ruf als „Deutschlands Ergo-Tempel Nr.1“ alle Ehren. Am Ende siegte der Berliner Moritz Wolff in der Männerklasse mit einem Vorsprung von 4,91 Sekunden auf den Duisburger Paul Emil Scholz. Dritter wurde der Marburger Lucas Schäfer. Bei den Frauen machte des die Bronzemedaillen-Gewinnerin im Doppelvierer bei den Olympischen Spiele 2024, Leonie Menzel, nicht ganz so spannend. Die Düsseldorferin siegte mit einem Vorsprung von 7,98 Sekunden vor Julia Tertünte (Münster). Dritte wurde Marion Reichardt (Würzburg). Einen Zielfotoentscheid gab es bei den Junioren, wo der Krefelder Jonathan Stöhr 58 Hundertstel schneller war als der Kettwiger Tom Horstmann. Coastal Bundestrainer Adrian Bretting, der fast mit der kompletten Nationalmannschaft angereist war, zeigte sich vom neu geschaffenen Format und der Stimmung in der Halle begeistert. „Das ist die Werbung, die unsere Disziplin braucht!“ 

Zum Abschluss wurde der Ruderklub am Baldeneysee vom Nordrhein-Westfälischen Ruder-Verband als erfolgreichster Verein mit einem nagelneuen RP3 S Dynamic Black Edition belohnt. Die Kettwiger Rudergesellschaft wurde knapp dahinter in der Vereinswertung zweiter. Die Sprecher des Vorstandes Tobias Weysters und Wilhelm Hummels überreichten Cheftrainer Thomas Wichelhaus das wertvolle Sportgerät. Allen viel ein Stein vom Herzen, dass das Jubiläum und die Herausforderung so grandios verlaufen ist. Man dankte dem gesamten Team für das Engagement und freut sich schon heute auf den „31. NWRV Indoor Cup“ und die „2. RP3 German Open“ am 31.01.2027 in „Deutschlands Ergo-Tempel Nr.1“ der Sporthalle des Theodor-Heuss-Gymnasiums.  

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