Viel Abwechslung und gute Stimmung bei der Mai(n)Wanderfahrt

Erneut hatte Martin Schlautmann ein Team um sich gesammelt um die beliebte Maiwanderfahrt auch in 2024 zu planen und so ging es in diesem Jahr auf den MAIN.

18 RuderInnen und ein Fahrradfahrer waren dem Aufruf gefolgt und so wurde nicht nur eine Barke sondern auch ein Gig-Doppelvierer aufs Wasser gebracht.

Mittwoch den 1.Mai erfolgte die Anreise nach Eibelstadt, wo im Yachthafen die Barke und der Vierer zu Wasser gelassen wurde. Bei bestem Wetter standen 8km und eine Schleuse bis Würzburg auf dem Programm. Während die Barke die große Schifffahrtsschleuse ansteuerte, machte der Vierer erst nochmal Bekanntschaft mit einer Sportbootschleuse. Die war eng (ein Vierer passt hier in Länge und Auslegerbreite genau rein) und umständlich, so dass man sich schnell einig war, in den nächsten Schleusen der Barke zu folgen. In Würzburg erwartete uns das erste sehr gut gewählte Hotel. Der erste gemütliche Abend startete dann Würzburg klassisch mit einem Schoppen auf der alten Mainbrücke und gespeist wurde in einem angesagten veganen Restaurant und es sei gesagt: fast alle wurden lecker satt.

Am Donnerstag wurde ging es dann erst einmal rein nach Würzburg-City, wo ein Stadtführer parat stand einen ersten kleinen Einblick in die Würzburger Sehenswürdigkeiten zu geben. Kurzweilige 60 Minuten vergingen wie im Fluge. Während die einen die Boote parat machten, haben die Fahrer die Autos zum nächsten Hotel gebracht. Nachdem man auch noch 90 aufregende Minuten für die erste Schleusung überlebt hatte, ging es um kurz vor 2 endlich richtig mit Rudern los. Leider musste nun auch schon die Gewitterfront beobachtet werden, die für den Nachmittag angekündigt war. Nach 19 km als der Himmel schon bedrohlicher wurde,, erreichten wir den RC Zellingen, der als Pinkelpause gedacht war. Jedoch war die Gewitterlage nun so undurchsichtig, dass man nicht davon ausgehen konnte ohne Gefahr den RC Karlstadt (weitere 9 km und eine Schleuse) zu erreichen. So beschloss die Fahrtenleitung, die Fahrt nun hier für diesen Tag abzubrechen und mit Taxen zum Hotel zu fahren. Ein Auto hatte dann auch zu berichten, dass es während der Fahrt ein Blitzeinschlag gesichtet hatte.

Nun musste alles weitere umgeplant werden. Dieses hatte den positiven Nebeneffekt, dass auch das Damoklesschwert 43km am Freitag entschärft werden kann. Schnell wurde eine weitere Barken Liegeplatzmöglichkeit nach 27 km gefunden und für den Abreisetag dann noch 13 km auf dem Tacho stehen sollten.

In Karlstadt erwartete uns erneut ein sehr hübsches Hotel und dieses Mal eine Pizzeria in einer sehr gemütlichen Grotte. Nachdem alle die wollten einen letzten Schlummertrunk hatten, kehrte dann auch irgendwann die Nachtruhe ein.

Am Freitag wurden wir von etwas bedecktem Wetter empfangen und der Wasserfüllstand der Barke zeigte, dass es gut geregnet hatte. Und wieder einmal gab es die Arbeitsteilung, Boote fertig machen und Autos wegbringen.

Dann ging es frisch und fröhlich auf die heutige Etappe. Mit 2 Staustufen und eine Austretpause in Karlstadt ging diese Etappe relative normal von statten, was auch mal gut tat. Spannend wurde es dann nochmal am Ziel, denn der Schutzhafen Liegeplatz brachte mit einem sehr hohen Steg so seine eigenen Herausforderungen mit, aber auch das meisterte man mit Bravour.

Nachteil der Umplanerei sicherlich, dass wir nun mehr Autofahren mussten, denn es erwartete uns ein Hotel in Marktheidenfeld, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch, alle fanden die jetzige Planung viel entspannter. Für den letzten Abend wurden wir hier vom cafe de mar in einem eigenen Raum empfangen, so dass wir reichlich hipp hipp hurra machen konnten, ohne wirklich andere Gäste zu stören.

Und schon standen die letzten Ruderkilometer auf dem Programm. Am Samstag sollte es nun bis Lohr gehen, wo an einer Barkeneinlassstelle alle Boote wieder auf dem Anhänger verstaut wurden.

Die Ruderetappe ging schneller um, wie gedacht und so war man schon vor 13 Uhr am Ziel. Das Herausnehmen der Barke gestaltete sich hier den Umständen entsprechend einfach und auch das spätere Putzen der Boote am Miltenberger RC ging Dank Teamleistungen zügig von statten, so dass die Autos gegen 16 Uhr gen Heimat rollten.

Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben, dass die Tour so unvergesslich in Erinnerung bleibt.